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Piercing

Seit 2001 bieten wir in Tübingen Piercing an. Unser Ziel ist es, unseren Kunden eine bestmögliche Beratung, Betreuung und Nachsorge zu bieten.

Kommen Sie einfach spontan vorbei, wenn Sie in der Nähe sind. Zum Piercen brauchen Sie keinen Termin auszumachen!


Um immer auf dem aktuellen Stand der Dinge zu sein, bilden wir uns regelmässig auf diversen Seminaren und Kursen weiter, zu Themen wie Hygienestandards, Erste-Hilfe und Stechtechniken.

Unser modern eingerichtetes Studio steht unter ständiger Kontrolle des Landesgesundheitsamtes Stuttgart (LGS )

Fort und Weiterbildungen werden von unserem Verband DGP (deutsche Gesellschaft für Piercing) organisiert.

Wir sind Partner von WILDCAT


Tätowierungen

machen wir keine, können aber mit gutem Gewissen eine Empfehlung aussprechen:
Dragon Tattoo, Tübingen Herrlesberg




Piercingstudio

 

Unser modern eingerichtetes Studio entspricht allen aktuellen Standards und steht unter ständiger Kontrolle des Landesgesundheitsamtes Stuttgart (LGS).

Auf Hygiene legen wir größten Wert. Aus diesem Grund sterilisieren wir unseren Schmuck und Instrumente in modernen Anlagen selbst. So können wir einen hohen hygienischen Standard garantieren, welcher der Instandhaltung von medizinischen Instrumenten in ärztlichen Praxen entspricht.

Regelmäßige Weiterbildungen sind für uns selbstverständlich.
Diese werden von unserem Verband DGP (deutsche Gesellschaft für Piercing) organisiert.


Häufige Fragen:

Schmerz:

Die häufigst Frage ist: Tut es weh?

Das kann man nicht so genau beantworten, da jeder Mensch ein anderes Schmerzempfinden besitzt, manche stehen sogar drauf. :)

Aber der Schmerz ist ein sehr kurzer auszuhaltender Stich.

Wo tut es am meisten weh?

(ich gehe hier von der Allgemeinheit aus!)

Bauchnabel - mittel

Augenbraue - mittel

Brustwarze - sehr

Nase - mittel

Ohrbereich - gering

Zunge - gar nicht

Mundbereich - gering

Intim - gering


Abheilzeit:

Bitte aus den Pflegetipps entnehmen !!

Wie lange muss ich Pflegen?
Bis keine Rötung um den Stichkanal zu sehen ist und dann noch mind. 2. Wochen

Wann darf ich den Schmuck wechseln?
Nach der Abheilzeit ( wenn keine Rötung mehr zu sehen ist ) und dann 4. Wochen danach.

Bitte keinen Billigschmuck kaufen, schaut darauf daß es Titan ist, bei Gold gilt mind. 14 Karat besser 18 Karat


Material:

Ich bin Allergisch auf Schmuck

Gibt es eigentlich nicht mehr, da Titanschmuck kein Nickel beinhaltet

Welches Material wo?

Auge - Ring oder Barbell (Titan)

Ohr - Ring oder Barbell (Titan)

Nase - Stecker oder Ring (Titan)

Brustwarze - Ring oder Barbell (Titan oder PTFE)

Zunge - Barbell (Titan)

Intim - Ring, Labret, Barbell (Titan oder PTFE)

 


Pflegetipps

Nach dem Stechen (piercen) sind Sauberkeit und Hygiene die wichtigsten Punkte. Die Pflege der gepiercten Stelle ist Grundlage für eine normale und gesunde Wundheilung.

Ein Piercing ist während der Heilphase eine offene Wunde. Deshalb sollten Sie niemals mit ungewaschenen Händen an Ihr frisches und nicht abgeheiltes Piercing fassen, um es z.B. Ihren Freunden zu zeigen.

Die Heilzeit eines Piercing ist sehr stark vom körperlichen Zustand und den Abwehrkräften des jeweilig Gepiercten abhängig.



Schmuck im Ersteinsatz

Für den Ersteinsatz sollte in jedem Fall (wie es der Gesetzgeber verlangt) sterilisierter Schmuck verwendet werden, dessen Nickelgehalt unter 0,05% in der Gesamtmasse liegt und biokompatibel (körperverträglich) ist. Geeignet sind Titan (wobei Titan auch nicht gleich Titan ist - mehr Info unter der Rubrik Materialkunde), nickelfreier Stahl (z.B.Implantanium®), Niobium, PTFE(auch als Teflon bekannt) und Gold 18kt.

Pflege:

Das Infektionsrisiko beim Piercen ist minimal, die Erfahrung zeigt, dass die meisten Probleme auf folgende Faktoren zurückzuführen sind:

  1. Berührung mit ungewaschenen, schmutzigen Fingern oder Oralkontakt.
  2. Unnötige Bewegungen und Berührungen der frisch gepiercten Stelle
  3. Benutzung eines Reinigungsmittels, auf das der Körper negativ reagiert.
  4. Ungenügende bzw. unsachgemäße Pflege.
  5. Schmuck niemals drehen, bevor die Kruste oder Absonderungen nicht entfernt worden sind.
  6. Besuch von Schwimmbädern, Solarien und Saunen vor der kompletten Abheilung des Stechkanals.
  7. Wechseln des Schmucks vor dem vollständigen Ausheilen.
  8. Falsche Tipps von unwissenden Freunden.


5 Tage vor und 3 Tage nach dem Piercen
sollten keine blutverdünnenden Medikamente eingenommen werden, wie z.B. Aspirin/ASS oder Alkohol, da ansonsten eine längere Blutungsphase zu erwarten ist.

Zunächst sollten Sie sich immer gründlich die Hände waschen, bevor Sie den Ring oder Stecker anfassen. Dennoch den Ring oder Stecker immer an der Kugel anfassen.

Zum Entfernen der Kruste, die sich evtl. am Schmuck abgesetzt hat, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  1. Unter der Dusche einweichen.
  2. Mit einem geeigneten Wunddesinfektionsmittel auf beiden Seiten der gepiercten Stelle einsprühen (z.B. Octenisept®) und vorsichtig mit den Fingern, besser mit einem fusselfreien Reinigungstuch lösen (auch geeignet ist ein Papiertuch, Wattestäbchen nur bedingt, da diese leicht fusseln und gerade die langen Wattefusseln hartnäckig im Piercing haften bleiben).
  3. Dann den Ring bzw. Stecker ca. 5 mal hin und her bewegen, damit das Wundheilmittel in den Stichkanal gelangt und dort seine Wirkung entfalten kann. Dieses sollte morgens und abends, oder bei Verunreinigung wiederholt werden.

Man sollte auf jeden Fall ein geeignetes Wundheilmittel verwenden und nicht irgendwelche Salben, Cremes, Teebeutel, Sprays oder Tinkturen benutzen, vor allem nicht mehrere Mittel gleichzeitig.

Das geheilte Piercing sollte man beim Duschen stets säubern: beim Waschen etwas hin und her drehen oder schieben und gründlich ausspülen, da sich im Stichkanal Schweiß und Talg absetzten. Auch ein komplett abgeheiltes Piercing muss (fast) ständig getragen werden, da sich der Stichkanal (je nach gepiercter Stelle) innerhalb von Stunden so weit verschließen kann, das ein Wiedereinsatz nicht mehr möglich ist.

Bei einer Entzündung sollten Sie auf keinen Fall einfach nur den Schmuck herausnehmen, denn die Entzündung könnte sich einkapseln und dadurch würde sich alles nur verschlimmern. Im Zweifelsfall rufen Sie uns einfach an oder fragen Ihren Arzt (dieser sollte allerdings Erfahrung mit Piercings haben).

Und noch mal : Richtige Pflege ist der wichtigste Punkt für eine erfolgreiche Heilung des Stichkanals!


Einige spezielle Pflegetipps:

ZUNGENPIERCING

ist ein vertikales Piercing durch die Zunge. Der verwendete Stift wird nach ca.3 Wochen durch einen kürzeren ausgetauscht.

Nach dem Piercen innerhalb der nächsten 48 Stunden sollten Sie möglichst folgendes beachten:

  1. möglichst nicht sofort wieder Rauchen
  2. kühlen z.B. mit Eiswürfel oder kaltem Mineralwasser ( aufpassen vor Unterkühlung ), hauptsächlich um die Zungenschwellung, mit der man trotzdem einige Tage rechnen muss, entgegenzuwirken.
  3. nach dem Essen gründlich spülen
  4. nicht heiß oder scharf Essen oder trinken.
  5. am besten kaltes Mineralwasser oder kalten Kamillentee trinken. ( besser Kamillosan aus der Apotheke )

Zum Mundspülen sind folgende Produkte, die in der Apotheke erhältlich sind, geeignet wie z.B.: ESEMDENTO, HEXORALO oder LISTERINEO (nicht schlucken – Packungsbeilage beachten).

Das Mundspülen nicht übertreiben damit die Mundflora nicht zerstört wird. Zusätzlich sollte viel gekühltes Mineralwasser getrunken werden.

Ausheilung: 2-3 Wochen

Risiken: Verlust einiger Geschmacksnerven, Sprachsteuerung (lispeln), beim Herumspielen mit dem Schmuck in der Mundhöhle können die Zähne beschädigt werden.

BAUCHNABEL

Das Bauchnabel-Piercing wird üblicherweise in die Hautfalte, die den Bauchnabel umgibt, oberhalb und unterhalb des Nabels gestochen und sitzt vertikal.

Das Bauchnabel-Piercing ist eines der am umständlichsten heilenden Piercings, da der Bauch(nabel) bedingt durch Laufen, Bücken und die Kleidung sehr vielen Reizen ausgesetzt ist.

Dieses Piercing bedarf intensivster Pflege. Auf keinen Fall sollten Sie Gürtel mit großer Schnalle anziehen, das Piercing wird so nur unnötig gereizt und könnte schlimmstenfalls heraus gerissen werden. Ebenfalls sollten Sie enge Hosen, scheuernde Kleidung und Kleidung vermeiden, an der Sie mit dem Piercing hängen bleiben könnten (z.B. Spitzenwäsche- oder andere Kleidung mit großen Maschen).

Zur Pflege der frisch gestochenen Stelle sollte man nur sanfte Desinfektionsmittel benutzen, wie z.B Bepanthene, Betaisadona

Risiken: Entzündung und Herauswachsen durch lange Heilzeit möglich.
Ausheilung: 3-6 Monate


AUGENBRAUE

Die Augenbraue wird im äußeren Drittel der Augenbraue vertikal gestochen.

Risiken: Entzündung der Stichstelle bei schlechter Nachsorge, Lähmungserscheinung am Augenlied , beim Anstechen einer Vene kann es zu einem blauen Auge kommen
Ausheilung: ca. 6-8 Wochen


NASE

Das Piercing wird seitlich in die Nasenfalte gestochen, da das Risiko einen Nerv zu treffen sehr gering ist.

Pflege: mehrmals täglich den Schmuck drehen.
Ausheilung: 2-3 Monate


LIPPE

Das Lippenpiercing wird (meistens in die Mitte) unterhalb der Unterlippe gestochen.

Pflege: wie Zunge, der Stift muss mehrmals täglich gedreht werden.
Ausheilung: ca. 4 Wochen


BRUSTWARZE

Bei Brustwarzenpiercing wird in der Regel horizontal gestochen, doch auch vertikal ist möglich. Die Gefahr, dass nach einem Brust -Piercing nicht mehr gestillt werden kann, ist in der Regel nicht gegeben, da durch die weibliche Brust ca. 18 Milchdrüsen laufen und beim stechen höchstens 2 durchstochen werden.

Pflege: wie Bauchnabel

Risiko: Entzündung bei schlechter Nachsorge. Nichtbeachten einer Entzündung kann zu einer Brustamputation führen!
Ausreißen der Warze bei Behängen mit schweren Gewichten. Bei Männern unbedenklich


FLESH TUNNEL

Der Flesh Tunnel ist ein geweitetes Piercing-Loch. Die Weitung erfolgt mit einer Dehnungssichel.

Pflege: wie Ohr
Ausheilung: Das Piercing muss vor dem Weiten ausgeheilt sein. Zwischen den Dehnungsstufen soll eine Pause von 4-6 Wochen Ausheilung liegen.


Detaillierte Infos zum herunterladen und ausdrucken:

Nachsorge Knorpelbereiche (Helix, Tragus, ...)
Nachsorge Lippe
Nachsorge Nase
Nachsorge Augenbraue
Nachsorge Brust